Ausbildung zur Keramikerin
Mein Papa war der Meinung, dass ich kreativ bin und eine kreative Ausbildung brauche… So bin ich in der Landesfachschule für Keramik und Ofenbau gelandet!
Malen ist für mich kein Handwerk, das man perfekt beherrschen muss, sondern ein Ort, an dem ich ankomme. Bei mir selbst, im Moment, bei dem, was gerade da ist.
Ich arbeite mit dem, was gerade zur Verfügung steht – der Farbe, die da ist, der Zeit, die bleibt, dem Können, das ich mitbringe. Es geht mir nicht darum, alles richtig zu machen. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen, anzufangen und dranzubleiben, auch wenn ein Bild sich wehrt oder eine Idee sich unterwegs verändert. Meine Arbeiten entstehen so: aus Versuchen, Verwerfen, Wiederaufgreifen. Nicht aus einem fertigen Plan.
Meine Kunst verändert sich ständig. Techniken variieren, fließen ineinander, lösen sich wieder auf – es entstehen Zyklen, die eine Weile bleiben und dann weiterziehen. Eines aber bleibt immer gleich: der Moment, den ich einfangen will.
Aus dieser Haltung heraus gebe ich auch Kunstkurse – für alle, die malen wollen, ohne sich dabei ständig selbst im Weg zu stehen. Wegkommen vom Perfektionsanspruch, ankommen im Moment, das Beste draus machen.
Wenn dich das anspricht – komm in einen meiner Kurse.
Mein Atelier war einmal ein Stall. Ich kannte jeden Winkel darin, wusste, wo das Licht am Nachmittag hinfällt, wo meine Leinwände am liebsten standen. 2024 ist er abgebrannt. Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als klar war: Das ist weg. Alles, woran ich mich gewöhnt hatte.
Es hat wehgetan. Und gleichzeitig blieb mir gar nichts anderes übrig, als genau das zu tun, was ich in meinen Bildern immer wieder übe: nicht festhalten, was war, sondern hinschauen, was jetzt da ist. 2025 haben wir wieder aufgebaut. Nicht, um herzustellen, was vorher war, sondern etwas Neues – und es ist größer geworden, als ich es mir je vorgestellt hätte.
Wenn ich heute durch den Raum gehe, spüre ich beides: die alte Vertrautheit, die verbrannt ist, und die neue, die gerade erst entsteht. Genau dieser Raum ist es auch, den ich jetzt mit anderen teile – für offenes Malen, mit Zeit, Material und der Einladung, einfach anzufangen, ohne fertiges Bild im Kopf.
Komm vorbei.
Mein spannender und kreativer Weg begann mit meiner Ausbildung zur Keramikerin in der Keramikschule in Stoob.
In den 4 Jahren durfte ich töpfern, modellieren, zeichnen, malen, Fliesen legen und Ofen bauen lernen…
Wie genau ich von der Keramikerin zur Künstlerin und Grafikerin wurde?
In der Zeitleiste können Sie die kreativen Eckpfeiler meines Lebens sehen!
Möchte ich euch gerne Einblick in meine Welt geben und darf euch dazu einladen, euch für meinen Newsletter anzumelden.
Einmal monatlich informiere ich euch über aktuelle Kurse, Aktionen in meinem Shop und natürlich auch, was es Neues bei mir gibt …